Automation der ABC-Analyse in DeltaMaster

Paretomat

Das Paretoprinzip besagt: Mit 20 % Aufwand erreicht man 80 % des angestrebten Effekts. Meistens jedenfalls. Ob das auch in Ihrer aktuellen Fragestellungen so ist, kann DeltaMaster für Sie klären.

Die ABC-Analyse ist eines der Lehrbuchverfahren, das wir automatisiert haben. Wie sehr sich das lohnt, wurde uns selbst erst vor kurzem wieder vor Augen geführt. Da erreichte uns das Belegexemplar eines Buchs, in dem unser SparkMaker vorgestellt wird. Das Buch beschreibt, wie man Excel im Vertrieb und Verkauf einsetzen kann. Auch wie man eine ABC-Analyse durchführt, ist darin beschrieben: auf Seite 11 bis 51. Auf 40 Seiten also.

In DeltaMaster ist das einfacher:


So macht man eine ABC-Analyse in DeltaMaster - anklicken zum Vergrößern

Das Ergebnis der automatischen ABC-Analyse von DeltaMaster ist eine übersichtliche Tabelle mit einem ersten Vorschlag für die Klassifikation, dazu auf Wunsch eine Lorenzkurve, die die Konzentration visualisiert. Natürlich lassen sich die Klassengrenzen interaktiv ändern. Aus welcher Datenbank die Daten stammen, spielt keine Rolle - die Analyse funktioniert mit Microsoft Analysis Services und SAP BW ebenso wie mit Oracle OLAP und den anderen Datenbanken, die DeltaMaster unterstützt.

Warum ABC-Analysen so nützlich sind, klärt ein Blick in die schon 10. Auflage eines anderen Buchs, das Wirtschaftsinformatikern nicht vorgestellt werden muss*:

"Eine ABC-Analyse wird nicht allein deswegen unternommen, weil eine Rangfolge von Objekten hinsichtlich ihres Erfolgsbeitrages entstehen soll. Dazu würde eine absteigend sortierte Liste der Gegenstände genügen. Vielmehr geht es um eine Klassifikation der Objekte nach einem anderen als dem sonst genutzten Kriterium. Waren etwa Produkte nach ihrer Verwendbarkeit aus Sicht des Kunden in Produktgruppen eingeteilt, so führt eine ABCKlassifikation dazu, aus unter Umständen ganz verschiedenen Produktgruppen Objekte mit ähnlicher Wichtigkeit für das Überleben des Unternehmens zu identifizieren. Die Analysesicht verschiebt sich damit von Einzelobjekten zu Gruppierungen bzw. Klassen. Erweist sich zudem die wichtigste Klasse, die der A-Produkte, als extrem dünn besetzt, so wird eine hohe Konzentration auf wenige Erfolgsträger sichtbar, mit der ein erhebliches unternehmerisches Risiko verbunden ist. Entstehen Probleme mit einem der A-Objekte, so ist der Unternehmenserfolg wesentlich beeinträchtigt."

* Mertens, P., Meier, M.: Integrierte Informationsverarbeitung 2, Planungs- und Kontrollsysteme in der Industrie, 10. Auflage, Wiesbaden 2009, S. 76.

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