Drill-in statt Drill-down
Klippen unter ruhiger Oberfläche
In tiefer gegliederten Hierarchien gleichen sich größere Abweichungen von betriebswirtschaftlichen Vergleichswerten nach oben hin mehr oder weniger aus, da negative Differenzen von positiven kompensiert werden. Das kann fatale Folgen für die unternehmerische Steuerung haben. An der Oberfläche sind nur geringe Ausschläge erkennbar, darunter lauern möglicherweise dennoch größere strukturelle Verschiebungen. Wird das nicht erkannt, so drohen falsche Bevorratung, Lieferengpässe und insgesamt ein viel zu später Eingriff in die Disposition.
Daher legt man bei analytischen Systemen großen Wert auf Möglichkeiten zum sogenannten "Drill-down". Der Benutzer will nach einem Blick aufs Gesamtergebnis rasch von oben nach unten zu auffälligen Datenkonstellationen vorstoßen können. Oft ist die Option zum Drill-down aber darauf beschränkt, vordefinierte Hierarchien gemäß den Benutzerwünschen aufzuklappen. Das reicht angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, wohin sich der Benutzer als nächstes wenden könnte, nicht aus.
Ampelfunktionen
Um Auffälligkeiten anzuzeigen, verlässt man sich zum Teil auf sogenannte Ampelfunktionen. Wir halten davon wenig.
Drill-in
Stattdessen setzen wir auf heuristische Prinzipien, die drohende Klippen unterhalb einer möglicherweise ruhigen Wasseroberfläche selbsttätig erkennen und den Anwender präzise zu den Hierarchieebenen leiten, die ein Aufklappen lohnen. Wie das genau funktioniert, zeigen wir Ihnen gerne in Aktion, z. B. in einer Online-Präsentation.
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